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70. Geburtstag Fritz Koch

Ende Januar feierte Fritz Koch, Inhaber der Firma Koch Wasser & Wärme in Frankenthal, seinen 70. Geburtstag. Für die Kreishandwerkerschaft Vorderpfalz und das Dienstleistungszentrum Handwerk gratulierte Hauptgeschäftsführer Jochen Heck dem Jubilar und wünschte ihm und seinem Unternehmen weiterhin Glück und Erfolg für die Zukunft.

Bei Fritz Koch handelt es sich zweifellos um ein agiles Urgestein des SHK-Handwerks. Er hat für sein Handwerk in der Region und in Rheinland-Pfalz vielfältige Spuren hinterlassen. Nach seiner Lehre im heutigen Anlagenmechaniker-Handwerk hat Fritz Koch mit 19 Jahren abends und am Samstag die Meisterschule besucht und diese erfolgreich mit der Meisterprüfung im Gas- und Wasserinstallateurhandwerk abgeschlossen. 1974 – mit 23 Jahren – hat er sich dann selbstständig gemacht und fünf Jahre später seinem ersten Meistertitel die bestandene Meisterprüfung im Zentralheizungs- und Lüftungsbauerhandwerk folgen lassen.

Ab 1988 hat sich Koch ehrenamtlich im Vorstand der damaligen Spengler- und Installateur-Innung Frankenthal sowie im Gesellenprüfungsausschuss engagiert. Im Jahr 2001 wurde er zum Obermeister der aus Fusionen hervorgegangenen Innung Sanitär-Heizung-Klempnertechnik Vorderpfalz gewählt. Steuermann seiner Innung war er im Anschluss nahezu fünfzehn Jahre bis zu seinem Ausscheiden 2015. Darüber hinaus engagierte er sich viele Jahre im Vorstand des Fachverbandes Sanitär Heizung Klima Pfalz sowie im Vorstand der Kreishandwerkerschaft Vorderpfalz. Die Vertreter des Fachverbandes haben ihn 2005 einstimmig zum Landesinnungsmeister gewählt. 2017 hat der Verband Fritz Koch zu seinem ersten Ehren Landesinnungsmeister ernannt. Ein weiterer Meilenstein des Wirkens für seinen Beruf war die Mitgliedschaft im Berufsförderungswerk des SHK-Zentralverbandes. Daneben war er lange Jahre ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht in Speyer. – Für sein außerordentliches Engagement für den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz bekam der Frankenthaler 2015 aus der Hand von Wirtschaftsministerin Eveline Lemke die Wirtschaftsmedaille des Landes.

Es würde Fritz Koch nicht gerecht, wenn an dieser Stelle nur auf sein Wirken für das SHK-Handwerk eingegangen wird. Neben seinem Beruf galt seine große Leidenschaft auch dem Fußball. So war er selbst Südwest-Auswahlspieler der A- und B-Jugend. 1966 hatte er Gelegenheit, als Spielführer der Südwest-Auswahl im Rahmen des Fußball-Länderspiels Deutschland – Rumänien im Ludwigshafener Südweststadion vor 63.000 Zuschauern ein Vorspiel gegen die Auswahl aus Baden-Württemberg zu bestreiten. Von 1970 bis 1973 war er Vertragsspieler beim Regionalligist VFR Frankenthal. Später gehörte er dem Vorstand dieses Vereins an. Und selbstredend ist Fritz Koch seit seiner Jugend begeisterter Fan des 1. FC Kaiserslautern. Der Sport hat auch in seinem Frankenthaler SHK-Betrieb Erfolgsspuren hinterlassen. 2017 gewann der 1. FC Fritz Koch den „VIGOUR Cup“, einen bundesweiten Wettbewerb, bei dem sich die besten Fachhandwerksbetriebe im Torwandschießen, Badewannen-Lupfen und WC-Dribbling messen.

Fragte man Fritz Koch nach seinen Wünschen für die Zukunft, so ständen an erster Stelle Frieden und gegenseitige Achtung zwischen Alt und Jung, in der Familie sowie im Land und in der Welt. Für sein Handwerk wünschte er sich einen besseren Handwerker-Nachwuchs durch bessere schulische Vorbildung. Und für sich selbst geistige und körperliche Frische bis ins hohe Alter. – Dem schließen sich die Kreishandwerkerschaft Vorderpfalz und das Dienstleistungszentrum Handwerk gerne an.

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